Bönen für alle

Bönen ist schön!“ bestätigen mir viele Bürgerinnen und Bürger – alteingesessene und neu zugezogene. Sie schätzen Lage und Landschaft, die Nähe zur Metropolregion Ruhr mit vielen Möglichkeiten genauso, wie die direkte Umgebung, mit idealen Bedingungen zum Abschalten, zum Entspannen und zum Natur erleben. Ich schätze diese positive Einstellung zur eigenen Gemeinde. Und ich will, dass das so bleibt.

Da lohnt es sich genauer hinzusehen und vor allen genau hinzuhören:

  •  Wie ist das mit dem täglichen Weg zur Arbeit?
  •  Wie steht es mit der Nahversorgung in den Dörfern oder bei den Ärzten – und was bringt die Zukunft?
  • Was suchen junge Familien, was brauchen Ältere und Alte im täglichen Leben?
  • Ganz wichtig: Wie gehen wir miteinander um?
Eines ist versprochen: Egal, welche Herausforderungen zur Debatte stehen – wir gehen Sie gemeinsam an. Ich stehe für das offene Gespräch und für den Wettbewerb der besten Ideen, die Bönen bewegen werden. Bönen für alle, das ist ein Gemeinschaftsprojekt!
 

Als Pendlerhochburg hat Bönen einen Überschuss an Einpendlern mit dem Auto.  Für die meisten von uns hat der Verkehr einen ganz persönlichen Aspekt – morgens und abends wollen wir schnell und sicher zur Arbeit, Schule oder nach Hause und zwischendurch mal etwas erledigen.

Wie wir das machen, war lange Zeit einfach zu beantworten: mit dem Auto! Heute brauchen wir angesichts des voranschreitenden Klimawandels, den überfüllten Städten und des Flächenverbrauchs intelligente Lösungen – auch in Bönen.

 

Dabei halte ich nichts von überstürztem Vorgehen, wie etwa bei der Ladeinfrastruktur, oder halbherzige Einzellösungen beim Öffentlichen Personenverkehr. Bönen braucht ein schlüssiges Konzept und jede Menge guter Ideen. Manches liegt auf der Hand: Bahnhof und Radstation sehe ich künftig als gut ausgebautes, sauberes und attraktives Mobilitätszentrum mit Bus und Bahn, CarSharing, Radverleih, und Autostellplätzen. Und eingebunden in ein Netz von Geschäften in den Dörfern und Quartieren, ergänzt mit Angeboten wie Lastenrädern und anderem.

 

Ein kreisweites, gut ausgebautes Busnetz wird auch in Bönen neue Optionen zum Umstieg bieten – ich sehe da viele gute Möglichkeiten!

Und auch an der Preisgestaltung will ich gemeinsam mit Kreis und anderen Städten und Gemeinden etwas ändern – insbesondere beim Übergang mit der Bahn in den angrenzenden Verkehrsverbund. Aus vielen Gesprächen, aus meiner beruflichen und ehrenamtlichen Praxis, kommen noch viel mehr Ideen zusammen, die Bönen bewegen werden.

Mit Sorge sehe ich die aktuelle Entwicklung, wenn es um die Dinge des täglichen Lebens geht, den Einkauf um die Ecke, den Hausarzt, die Apotheke oder gar den Facharztbesuch. Es ist lange nicht sicher, ob der nächste Generationswechsel bei Geschäftsinhabern oder Ärzten gesichert ist. Das trifft nicht nur Bönen, aber es betrifft uns eben auch. Ich will mich dem Wettbewerb in der Region stellen, will Antworten finden und attraktive Angebote entwickeln. Die Fußgängerzone im Zentrum muss eine lebendige Mitte werden, sie repräsentiert viel von dem Bönen, das wir entwickeln wollen.

Ich will kurze Wege für die Dinge des Alltags und Erreichbarkeit für alle anderen Angelegenheiten sichern. Was wir in unserer Gemeinde nicht vorhalten können, den Facharzt, die Klinik etwa, das muss einfach, schnell, sicher und bezahlbar zu erreichen sein!

„Bönen für alle“, das meine ich wörtlich:

  •  Ich will, dass unsere Kinder und Jugendlichen weiter das jeweils passende Schulangebot in der Gemeinde haben. Und ich will, dass sie auch in ihrer Freizeit gute und attraktive Angebote finden. Die Vereine leisten da viel, ich will das stützen und ergänzen.
  • Ich will, dass junge Familien bei uns den Wohnraum finden, den sie brauchen. Wobei wir dafür Sorge tragen müssen, dass die Mieten bezahlbar sind: mehr sozialer Wohnungsbau auch in Bönen!
  • Berufstätige Eltern sind auf gute Betreuung ihrer Kleinen angewiesen. Bönen hinkt dem Bedarf hinterher – das muss dringend besser werden.
  • Und auch im Alter sollen die Menschen in ihrer Heimat alles finden, was vonnöten ist. Solange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben, wenn nötig in der Tagespflege, dem Seniorenheim oder Pflegeeinrichtung. Hier müssen wir handeln!
Viele Unternehmen in unseren Gewerbegebieten und an traditionsreichen Standorten sichern gute und zukunftssichere Arbeitsplätze. Darunter sind Innovationsgaranten wie das Kompetenzzentrum Bio-SECURITY und heimliche Champions mit weltweiten Beziehungen. Das ist gut so und wirkt weit in die Region. Davon profitieren die Menschen und das Gemeinwesen. 

Ich suche das Gespräch mit den Unternehmen, will wissen, was gebraucht wird, was optimiert werden kann. Dabei leitet mich der Gedanke, das was wir haben so zu gestalten, dass es den besten Nutzen bringt. Mensch und Umwelt sollen nicht weiter belastet werden. Das geht! – Ich will das in Bönen umsetzen.

Politik kann immer nur einen Rahmen schaffen, Bedingungen unter denen sich die Menschen und das Gemeinwesen gut entwickeln können. Da ist in Bönen über Jahrzehnte gute Arbeit geleistet worden – der Strukturwandel in der Ära nach dem Bergbau ist vielen Teilen bewältigt. Darauf können wir heute aufbauen, wenn wir die Chancen erkennen.

Das dem so ist, verdanken wir einer tatkräftigen Generation. Vor deren Lebensleistung habe ich großen Respekt. Bönenerinnen und Bönener bringen sich vielfältig ein. Gemeinsam pflegen sie ein reges Vereinsleben mit wertvollen Beiträgen für die Gemeinschaft! Das verdient Respekt und Unterstützung, weil es eine besondere und wichtige Form gesellschaftlichen Engagements ist. Johannes Rau nannte das Ehrenamt „den Kitt der Gesellschaft“ – das sehe ich genauso!

Respekt vor den Leistungen, Ideen und Meinungen anderer ist der Kompass meines Handelns. Das ist aber keine Einbahnstraße! Respekt können wir von allen erwarten, die von den Vorteilen unseres Gemeinwesens – unserer Demokratie – profitieren.

Das hat etwas mit dem Umgang untereinander zu tun – hier stehe ich für Toleranz, Klarheit und Ehrlichkeit.

Das hat aber auch viel mit Regeln und Gesetzen zu tun. –  Mit mir gibt es ein sicheres Bönen mit klaren Ansagen und spürbarem Durchsetzungswillen. Bönen hat die größte türkische Gemeinde im Kreis Unna. Ich begreife das und all die anderen Menschen unterschiedlicher Herkunft als Bereicherung und Chance. Die Offenheit unserer Gesellschaft zeigt sich hier in Bönen. Ich will das mitgestalten, damit wir gemeinsam davon profitieren können.

 

Über allem steht das Miteinander, gerade in der Form von Politik, die uns am nächsten ist – der Kommunalpolitik! Miteinander und Respekt sind meine Leitlinien.

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